Der Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen …

Eigentlich trinke ich so gut wie nie Kaffee, aber dann gibt es manchmal Zeitpunkte, da brauch ich unbeding einen, auch wenn ich weiss, dass ich es hinterher bestimmt bereuen werden, weil ich dann den ganzen Tag total hibbelig sein werde …
Ich kann literweise Cola trinken, da macht mir das Coffein nichts aus, nur der Kaffee hat so eine komische Wirkung auf mich
Nun denn, werden wir heute halt mal wieder etwas hibbelig sein, was soll’s …





Auf Design-Grafixx bloggt Alice: 24 Jahre alt, verheiratet, sportmuffel, Zwergenmama, Katzenmama, Hundenaerrin, Computerfreak.

20. Februar 2009 um 08:22 Uhr 1
Ein Glas Cola enthält – verglichen mit einer Tasse Kaffee – deutlich weniger Koffein. Auch wenn bei Dir der Konsum von Cola deutlich höher als beim Durchschnittstrinker ausfällt, müssten Deinem Körper ca. fünf bis sechs Gläser Cola innerhalb der selben Zeitspanne wie die eine Tasse Kaffee zugeführt werden, um auf eine vergleichbare Koffeinkonzentration zu kommen.
Kurz gesagt: Dein Körper mag zwar auf eine dauerhafte Koffeinzufuhr eingestellt sein und stellt (um den Körper vor Überanstrengung zu schützen) dementsprechend mehr Rezeptoren für das Andocken von Adenosin bereit (Adenosin ist der Botenstoff, der die Zellen anweist, ihre Arbeit zu drosseln und so für auftretende Müdigkeit sorgt; Koffein hat eine dem Adenosin ähnliche Struktur, aber eben nicht den selben Effekt auf die Zelle), aber sobald ein Peak in der Zufuhr – z.B. durch eine Tasse Kaffee – auftritt, werden die verbliebenen Rezeptoren mit dem Koffein für das Adenosin blockiert. Nebenbei führt eine über der Gewöhnung liegende Dosis evtl. auch zu den “Nebenwirkungen” von Koffein, wie Erhöhung der Herztätigkeit und des Blutdrucks, welche dann – neben der gesteigerten Vigilanz – für den von Dir erwähnten “Hibbel-Effekt” sorgen. Jetzt wurde aus dem “kurz gesagt” doch eine längere Ausführung