Die Sommerferien stehn vor der Tuer…

Und am besten mach ich die Tuer ganz fest zu, soll’n die Ferien doch sonst wo bleiben.

Freitag ist bei uns letzter KiTa-Tag vor den Sommerferien und nun stehen wir vor der Frage was tun mit Zwergnase…

Saemtlich Sommerferienangebote fuer Kinder hier richten sich an Kinder ab 6 Jahren. Das ist natuerlich bloed, da der Zwerg noch keine sechs lenzen zaehlt. Die Kinder in der naeheren Umgebung fahren alle irgendwohin in die Ferien, oder duerfen – dank ihrer aelteren Geschwister – an der KISRE(Kinderstadtranderholung) teilnehmen.

Tja, nun ist natuerlich guter Rat teuer, wenn alle Spielfreunde vom Zwerg ausfliegen und er dann letztendlich alleine hier oben auf dem Berg hocken darf.
Kein so berauschender Ferienanfang, wuerd ich mal sagen.

Und wenn ich mir so das aktuelle Wetter hier anschaue, dann seh ich schwarz, rabenschwarz, um genau zu sein. Da kann ich dem Zwerg allerhoechsten die Regensagen anziehen und ihn fuer kurze Zeit raus in den Garten zum im Matschspielen schicken, aber mehr auch nicht =/

Und sowas schimpft sich Sommer? – na herzlichen dank auch …

Die liebe Verwandtschaft …

Oder was schenkt man verhassten Schwiedersoehnen/toechtern …

Wir haben in der Nachbarschaft eine Familie, bei denen zu feierlichen Anlaessen die Grosseltern zu Besuch kommen, um das liebe Enkelkind – etwa so alt wie unser Zwerg – nach Strich und Faden zu verwoehnen. Leider Gottes scheinen die Grosseltern einen Faibel fuer Musikinstrumente zu haben. Somit bekommt das Enkelkind bei jedem Besuch ein anderes Musikinstrument geschenkt, zum Leidwesen der umliegenden Anwohner wohlgemerkt …

Zu Ostern gab es ein Schlagzeug, also hat das liebe Enkelkind von Frueh bis Spaet auf dem Schlagzeug rumgehaemmert, bis hin zu Pfingsten. Denn da gab es dann eine E-Gitarre, welche uns bis Gestern immer wieder mit ihren ‚sanften‚ Toenen beglueckt hat -.-

Gestern waren die Grosseltern wieder zu Besuch, diesmal gab es eine Vuvuzela :((

Das voellig begeisterte Enkelkind freute sich wie sonstwas und troetet nun staendig mit diesem Drecksteil herum.

Entweder sind die Eltern vollkommen Taub, oder aber sie haben extrem starke Nerven, ich wuerde bei dem staendigen Laerm total kirre werden und haette die ganzen Musikinstrumente schon nach kurzer Zeit ab in die naechste Muelltonne verfrachtet…

Sollten die Grosseltern vom Zwerg jemals auf solch ‚wunderbare‚ Ideen kommen und solche ‚nette‚ Musikinstrumente in naher Zukunft hier anschleppen, die haetten den Zwerg sicherlich so lange an der Backe, bis er das Interesse am Musikinstrument verloren haette …

40 Stunden bitte -.-

Also entweder haben die einen an der Waffel, oder ich weiss auch nicht …

Meine Mum – Steuerberaterin, derzeit als Buchhalterin taetig – arbeitet 30 Stunden die Woche. Das ist der Bundesagentur fuer Arbeit allerdings zu wenig, sie wird nun dazu genoetige einen 40 Stunden Woche anzutreten -.-

Entweder muss sie ihren aktuellen Job kuendigen, um einen anderen Job mit 40 Stunden anzunehmen, oder sie muss sich noch einen Zweitjob suchen.

Meine Mum hat noch knapp 3 Jaehrchen bis zur Rente und soll nun also in ihrem Alter noch eine neue Stelle annehmen?
Hat sie doch eh schon lange suchen muessen, um ueberhaupt ihre aktuelle Stelle zu bekommen. Wer bitte stellt denn derzeit noch so ‚alte‘ Menschen gerne ein?

Folgende Arbeitsvorschlaege fuer einen Zweitjob hatte sie von der Agentur bekommen:
– Kuechenhilfe auf 400€ Basis
– Putzfrau auf 400€ Basis
– Erntehelferin
– Aushilfskraft -> Soniorenheim – Altenpflege

Wo bitte ist die Logik eineSteuerberaterin als Kuechenhilfe, Putzfrau, Erntehelferin oder gar im Seniorenheim unterzubringen?

Meine Mum hat in ihrem Leben noch nix anderes getan als mit Zahlen zu jonglieren, sie ist keine messerschwingende Putze, die andern Leuten den Hintern sauber macht. Warum nun soll sie so kurz vor der Rente noch damit anfangen?

Das doch pure Schikane …

Hochzeitstag …

Heute vor genau 4 Jahren standen Maennlein und ich in einem mit Farnpflanzen bestueckten Raum vor einem mit Rosenblaettern deckorierten Tischlein und gaben uns das Ja-Wort. Ein sehr sonderbarer Tag den man so schnell nicht vergessen kann – trafen doch Allergie und Sonnenstich aufeinander *schmunzel*

Vorallem der Standesbeamtin ist dieser Tag bestimmt in Erinnerung geblieben, denn eine Braut mit einer ploetzlichen allergischen Reaktion und viel zu frueh einsetzenden Wehen, vergisst man nicht so schnell – dazu noch ein Maennlein, welches ziemlich duemmlich aus der Waesche blickt, mit einem unverkennbaren Sonnenstich …

Aehm ja, so viel von meiner Hochzeit …

Da Maennlein doch leider ziemlich vergesslich ist – wie viele andere Maenner auch – was Hochzeitstag, Geburtstag und Co. angeht, hatte wir letztes Jahr einen Deal abgeschlossen. Wenn er auch dieses Jahr unseren Hochzeitstag vergisst muss er 4 Wochen lang saemtlich meiner taeglichen Aufgaben uebernehmen*hrhr*

Und wie ich mein Maennlein so kenne, stehen mir nun wundervolle 4 Wochen bevor, in denen ich sehr viel Freizeit haben werde

Maennlein hat unsern Hochzeitstag tatsaechlich vergessen -.-

Drei Tage …

Ganze 3 Tage war der Zwerg nun im Kindergarten und seit gestern liegt er flach -.-

War ja klar dass es so kommen musst, aber musste es gleich eine fiese Grippe mit ueber 40° Fieber sein?

Zu allem Ueberfluss durfen wir dann auch noch erfahren, dass Kopflaeuse derzeit wohl im Kindergarten gastieren – sehr schoen, so faengt doch die Kindergartenzeit ganz prima an.

Das Beste kommt allerdings erst noch …

Aus heiterem Himmel brach heute Abend dann einfach mal das Bett vom Zwerg mit einem lauten Krack zusammen, zum Glueck ohne unsern Zwerg darin.

Und nein wir haben keinen Betthopser, der wie ein Bloeder in seinem Bett herumspringt – das macht er nur auf unserem 😀 – da sein Bett unter dem Hochbett steht, da laesst es sich nicht wirklich Huepfen, es sei denn man moechte sich den Schaedel anschlagen…

Weiss der Geier was das Bett da geritten hat. Fakt ist dass das Fussteil gebrochen ist und somit Lattenrost samt Matratze und Co. auf die Bettkaesten darunter gekracht sind -.-

Nun darf er erstmal im grossen Hochbett schlafen, bis wir ein neues – und hoffentlich deutlich stabieleres Bett – haben. Wobei ich ein ganz mulmiges Gefuehl habe, dass der kleine Zwerg in dem grossen Bett schlaeft – gerade jetzt wo er doch krank ist …

Ausserdem ist es ziemlich muehseelig staendig die Leiter hoch und wieder runter zu kraxeln, um nach ihm zu Schauen – z.B. zum Waadenwickelwechseln.

Aber bei uns im Bett wollte er nicht schlafen, weil er doch schon ein grosser Junge ist *schmunzel*

Plums, da fiel er …

… der Stein von meinem Herzen …

Wir haben einen Kindergartenplatz *umdentischtanz*

Der evengelischen Kirche sei dank – ich haette nie erwartet, dass ich die hier mal in meinem Blog erwaehnen wuerde *lach*

Nun muss der Herr Doktor nur noch brav das gelbe Zettelchen ausfuellen und dann gehts naechsten Mittwoch ab in den Kindergarten. Am Freitag steht dann auch schon der erste Ausflug an – es geht auf den Bauernhof.

Ich denke nicht, dass der Zwerg grossartige Probleme in Sachen ‚Trennungsschmerz‘ haben wird, der war ja heute kaum wieder Heim zu bekommen. Die vielen Kinder waren natuerlich viel interessanter als Mama und Papa …

Bin wirklich gespannt wie das so werden wird ganz ohne den Zwerg am Vormittag und vorallem wie er sich denn im Kindergarten benehmen wird.

Einziges Problem ist wir brauchen fuer den Zwerg ganz schnell einen Matschanzug, nur wo bekommt man solch ein Teil denn bitte im Fruehjahr noch auf die Schnelle zu kaufen?

Wir haben heute ein Bekleidungsgeschaeft nach dem anderen abgeklappert und wurden leider nicht fuendig *hmpf*

Nun hab ich nen Matschanzug online bestellt – gleich in 2 Groessen – damit auch ja das passende Etwas dabei ist. Kann nur hoffen, dass die Bestellung bis Mittwoch hier eingetroffen ist …

Oder aber dass naechste Woche nicht so ein doofes Pisswetter wie heute angesagt ist, sonst heisst es fuer den Zwerg drin bleiben, wenn die andern draussen spielen duerfen – denn ohne Matschanzug geht es bei Pipiwetter nicht raus zum Spielen…

*hmpf* …

Gestern waren wir ja in der Kita, in der Hoffnung endlich einen Platz fuer den Zwerg zu bekommen.

Nunja, es komme wie es kommen musste, es hat nicht geklappt. Fruehstens Anfang der Sommerferien koennte er dort einen Platz bekommen. Zwar immerhin schon mal besser als nichts, aber trotzdem, bis dahin ist noch lange hin.

Wobei ich sagen muss, dass mein Maennlein ziemlich geschockt ueber die ‚Zustaende‚ dort war *schmunzel* Er bezeichnete es als das reinste Chaos, wie bei Hempels unterm Sofa.

Die Kita dort laeuft nach dem Motto „Der Geist eines Kindest sollte sich frei entfalten koennen, die Selbststaendigkeit muss gefoerdert werden„…

Das laeuft dann wie folgt ab:
Es gibt verschiedene Raeume, im einen wird gespielt mit Autos, Baukloetzen und Co, im anderen ist ein Puppenzimmer, mit viel Maedelszeugs, wiederum ein andere hat dann Bastelsachen und Malzeugs und dann gibts da auch noch den Werkraum und den Turnraum.

Jedes Kind kann frei entscheiden wohin is moechte und vorallem auch tun was es moechte.

Irgendwie totales Chaos, ueberall rennen Kinder wahllos durch die Gegend, Stifte, Spielzeug und Co. fliegen munter durch die Gegend. Ja, irgendwie steckt da kein erkennbares System dahinter. Es macht halt jeder was er will …

Mein Maennlein beschrieb es wie folgt:

„Man stecke einfach alle Kinder bei sammen, schmeisse ihnen Spielzeug vor die Nase und schaue was daraus wird…“

2mal pro Woche wird wohl ein Programm angeboten, wo sich alle dran beteiligen koennen, dies geschiet allerdings dann auf Freiwilligerbasis. Wer nicht will, der macht halt dann grad das was er gern moechte.

So wirklich begeistern kann ich mich nicht fuer dieser Art von Kita. Das hat in meinen Augen eher was von einem Aufenthalt im Haus der Jugend o.ae. wo die Kinder machen koennen was sie wollen und da halt jemand ein Auge drauf hat.

Am Freitag haben wir nun einen Termin in einem ‚ normalen ‚ Kindergarten, bei dem es verschiedene Gruppen gibt, in denen zusammen gebastelt, malt, gespielt usw. wird. Wo zusammen auf den Spielplatz gegangen wird und nicht jeder gerade so wie er lustig ist…

„Ich moecht auch so ne Mama!“

Heute Nachmittag war ja wundervolles Wetter, also Sandelzeugs geschnappt und ab raus an die frische Luft mit dem Zwerg, den Spielplatz um die Ecke aufsuchen. Anders als sonst ueblich waren wir mal nicht ganz alleine auf dem Spielplatz, sondern es waren auch noch 3 andere Lausbuben anwesend, die ein ganz kleines Maedel mit im Schlepptau hatten. Die Jungen schauten uns eine ganze Weile beim Sandeln zu, dann sagte der eine der drei Lausbuben in die Runde:

So eine Mama moechte ich auch haben!

Die waren nicht viel aelter als mein Zwerg, vielleicht max. 4-5 Jahre alt, das Maedel mag hoechstens 2 Jahre alt gewesen sein, richtig laufen konnte sie noch nicht wirklich…

Finde das echt traurig, dass die Eltern da wohl keine Zeit, Lust was auch immer haben, um mit ihren Sprosslingen gemeinsam auf den Spielplatz zu gehen. Sowas gehoert doch dazu, wenn man Kinder in die Welt setzt. Aber anscheinend sind die Leute hier wohl anderer Ansicht als ich. Denn hier sind meist die aelteren Geschwister fuer die Betreuung der Kleinsten zustaendig …